Das Primtal zwischen Göllsdorf und Neufra ist einer der ruhigeren, naturnahen Abschnitte rund um Rottweil. Zwischen Wiesen, Feldern und kleinen Waldstücken schlängelt sich die Prim durch die Landschaft und schafft eine offene, weite Atmosphäre, die sich besonders für Spaziergänge und Radtouren eignet.
Lage und Charakter
Der Ortsteil Göllsdorf liegt nördlich der Rottweiler Innenstadt. Das Primtal bildet hier eine flache Talebene, die sich deutlich vom höher gelegenen Stadtgebiet abhebt. Die Landschaft ist geprägt von landwirtschaftlich genutzten Flächen, weiten Blickachsen, naturbelassenen Uferbereichen und ruhigen Wegen ohne starken Verkehr.
Das Primtal ist für viele Einheimische ein unkomplizierter Naherholungsraum. Ohne große touristische Infrastruktur, aber mit viel Ruhe, bietet es einen Gegenpol zur historischen Innenstadt von Rottweil.
Primtalbrücke
Die Primtalbrücke in Rottweil ist ein ehemaliges Eisenbahnviadukt der früheren Strecke Rottweil–Schömberg. Sie wurde 1928 erbaut, ist rund 145 Meter lang und etwa 15 Meter hoch. Die Brücke besteht aus mehreren gemauerten Bögen und überspannt das Tal der Prim nördlich der Innenstadt. Der Bahnverkehr wurde Anfang der 1970er Jahre eingestellt. Heute steht das Bauwerk unter Denkmalschutz und befindet sich in Privatbesitz. Die Brücke ist nicht regulär zugänglich, gilt aber als markantes Industriedenkmal und prägt das Landschaftsbild im Primtal deutlich.
Unteres Bohrhaus
Das Salinenmuseum „Unteres Bohrhaus“ ist ein aktuelles Museum im Primtal bei Rottweil, das die Geschichte der Salzgewinnung in der Region vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert zeigt. Das Museum befindet sich in den originalen historischen Gebäuden eines ehemaligen Bohrhauses der Saline Wilhelmshall und veranschaulicht mit Bohrgeräten, Pumptechnik, Wasserrad und Werkzeugen die damalige Technik der Soleförderung und Salzproduktion.